Eine ganze Weile später blickt Aristos von seiner Buchrolle auf und sieht, dass zumindest Lucius fertig zu sein scheint.

Aristos (freundlich): „Na, Lucius, fertig? Oder gibt es ein Problem?“

Lucius (zögernd): „Nein, Magister. Ich bin fertig. Allerdings … Ich meine, ich weiß nicht, ob ich alles so ganz richtig getroffen habe.“

Quintus (eifrig): „Oh, Magister, ich brauche noch etwas Zeit. In meiner Fassung sind ein paar schwierige Wendungen enthalten.“

Aristos (bestimmt): „Ich denke, wir warten noch kurz auf Quintus. Danach besprechen wir eure Übersetzungen gemeinsam. Und Lucius, was deine Übersetzung angeht: Es gibt fast immer mehrere Möglichkeiten, wie man etwas von einer Sprache in die andere übertragen kann. Vielleicht feilst du noch etwas an deiner Übersetzung, wenn du dir unsicher bist?“

Kurz darauf beginnen die drei, über die verschiedenen Ergebnisse zu diskutieren. Schließlich stellt Aristos noch eine überraschende Frage:

Aristos (herausfordernd): „Sagt mal ihr Zwei: Was, denkt ihr, hat Cicero mit dem „in laude vera“ in dem Satz Tantus est enim splendor in laude vera, tanta in magnitudine animi et consili dignitas ut haec a virtute donata, cetera a fortuna commodata esse videantur. gemeint?“

Lucius und Quintus grübeln …