Die Väter sehen ihren Söhnen an, dass sie unsicher sind. Im gemeinsamen Gespräch klären sie, was Aristos meinte.

M. Claudius (aufgeräumt): „Ihr habt inzwischen sicherlich erkannt, wie elegant Cicero formulieren konnte. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Wohlklang seiner Worte geradezu verhinderte, dass ich alle Feinheiten wahrnahm.“

C. Flavius (beifällig): „So ist es. Man merkt, dass Cicero von einem der hervorragendsten Redner seiner Zeit ausgebildet wurde, denn seine Rede zeigt typische Kennzeichen einer durchgefeilten Rede. Wie nennt man den Beginn einer Rede, Lucius?“

Lucius (schnell): „exordium, Vater.“  

M. Claudius (fügt hinzu): „Was bezweckt der Redner mit dem exordium, Quintus?“

Quintus (rasselt herunter): „Mit dem exordium will der Redner die Aufmerksamkeit und das Wohlwollen der Zuhörer für sich gewinnen. Das heißt captatio benevolentiae.“