KI-Nutzung und leistungsgerechte Bezahlung?
Ausgangssituation
Frau Claaßen ist eine Führungskraft in einem kleinen Unternehmen.
Das Unternehmen bietet Kunden an, auf der Grundlage von Daten zu Produktion, Kosten, Arbeitszeit der Mitarbeiter, Gewinnen und weiteren Angaben mathematische Modelle zu generieren. Diese Modelle werden anschließend genutzt, um dem Kunden Empfehlungen auszusprechen, wie die Effizienz gesteigert werden kann, wie Kosten reduziert werden können oder ob eine Umstrukturierung sinnvoll wäre.
Da das letzte Quartal finanziell gut für die Firma lief, möchte Frau Claaßen einem besonders tüchtigen Mitarbeiter einen Bonus zukommen lassen, muss sich allerdings noch für den Mitarbeiter entscheiden.
Der neue Mitarbeiter Klaus hat in den letzten Wochen sehr viele Projekte bearbeitet und schnelle Ergebnisse erzielt. Seine Modelle waren dabei höchst komplex und Frau Claaßen musste sich lange in seine Ergebnisse einarbeiten, um diese zu prüfen. Auf der Weihnachtsfeier ist Klaus jedoch herausgerutscht, dass er seit einer Weile seine mathematischen Modelle und Empfehlungen von einem System künstlicher Intelligenz (KI) generieren lässt, was ihm viel Arbeitszeit erspart. Diese neue Information machte Frau Claaßen stutzig.
Der Mitarbeiter Wolfgang ist schon lange im Team und hat immer gewissenhaft gearbeitet, allerdings erledigt er die Projekte deutlich langsamer als Klaus. Dafür hat es sich Frau Claaßen abgewöhnt, seine Projekte erneut zu prüfen, da Wolfgang Fehler in der Regel selbst findet und korrigiert.
Mit dem Einsatz von KI-Systemen bei der Arbeit hat sich Frau Claaßen bisher nur wenig beschäftigt, weshalb sie dies nun nachholen möchte. Hierzu hat sie einige Bekannte, wie z.B. einen Anwalt für Arbeitsrecht, befragt und im Internet recherchiert.
Verschaffen Sie sich als nächstes einen Überblick über die Rechercheergebnisse von Frau Claaßen.