L1: Künstliche Intelligenz in der Krebszellendiagnostik
Lösungshinweise zu Aufgabe 2 (Person B)
Tumor-Suppressorgene
Im nicht mutierten Zustand:
Das Tumor-Suppressor-Protein hemmt die Zellteilung, wenn die DNA beschädigt ist. Nach Reparatur der DNA wird die Zellteilung fortgesetzt. Zudem fördert es die Bildung von weiteren Tumor-Suppressor-Proteinen. Wird die DNA nicht repariert, so bewirkt p53 die Apoptose, den programmierten Zelltod.
p53 Tumor-Suppressorgen ist mutiert:
Das p53 ist inaktiv. Dies führt dazu, dass zum einen trotz DNA-Schäden die Zellteilung fortgesetzt wird und zum anderen die Bildung von weiteren Tumor-Suppressor-Proteinen nicht gefördert wird. Des Weiteren wird die Apoptose bei weiterhin geschädigter DNA nicht eingeleitet. Als Ergebnis befindet sich vermehrt geschädigte DNA in den Zellen, was zur Tumorbildung führen kann. Dies wird zusätzlich gefördert durch das Fernbleiben von weiteren Tumor-Suppressor-Proteinen.