Material A: Regulation des Zellzyklus

Der Zellzyklus muss in vielzelligen Organismen kontrolliert werden. Die Einschränkung und die Aktivierung geschehen auf verschiedene Weisen: Notwendig ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und zudem die Anwesenheit eines Wachstumsfaktors, der bei Bedarf freigesetzt wird. Die Zelldichte hat ebenfalls regulatorische Wirkung: Hemmend wirkt eine hohe Zelldichte, aktivierend eine zu geringe Zelldichte. Im Zellzyklus selbst existieren zudem sogenannte Kontrollpunkte. Dies sind Enzyme, die grundsätzlich inaktiv sind, solange sie nicht von Regulatorstoffen aktiviert werden. Die Regulatorstoffe werden in einer Phase des Zellzyklus hergestellt und wirken auf die regulatorischen Enzyme der nächsten Phase. Die Zelle geht erst dann in die nächste Phase über, wenn die vorherigen Prozesse korrekt abgelaufen sind. Ein Kontrollpunkt ist beispielsweise am Ende der G1-Phase: Die Zellgröße muss einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, bevor die S-Phase beginnen kann.