Abschnittsübersicht

  • QualiTIES - Einführung zur OER-Version

    Willkommen bei QualiTIES

    Die unterschiedlichsten Lernbedürfnisse, Lernwege und Voraussetzungen sowie sprachliche und kulturelle Vielfalt sind in allen Klassenstufen der Sekundarstufe I der Regelfall. Sie bedeuten zum einen eine Bereicherung des Unterrichts und des Schullebens, stellen gleichzeitig aber Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler vor neue Herausforderungen im Umgang mit vielfältigen Heterogenitätsdimensionen im Fachunterricht Englisch der Sekundarstufe I.

    Aus diesem Grund wurde das hier vorliegende Blended Learning Fortbildungsangebot "QualiTIES“ durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW beauftragt und in Kooperation zwischen der QUA-LiS NRW und dem Institute of English Studies der Leuphana Universität Lüneburg durch eine multiprofessionell besetzte Kommission entwickelt.

    QualiTIES zielt auf die systematische Professionalisierung von Englischlehrkräften zum Umgang mit Heterogenität in ihren Lerngruppen und ermöglicht durch seinen Blended Learning Ansatz mit multimodalen und interaktiven Distanz- und Präsenzphasen eine individualisierte, zeit- und ortsunabhängige Auseinandersetzung mit Fortbildungsinhalten zu Ansätzen eines kommunikativen und handlungsorientierten  Englischunterrichts, welche für den inklusiven und heterogenen Unterricht nutzbar gemacht werden können. 

    Das Design des Fortbildungsangebotes „QualiTIES“ orientiert sich an empirisch geprüften Prinzipien der Lehrkräfteprofessionalisierung und ermöglicht die Auseinandersetzung und Reflexion subjektiver Theorien des Englischunterrichts als auch deren Handlungsalternativen. Es werden Aufgabenformate in Form von Erprobungsräumen, Peer-Austausch und Reflexionselementen angeboten, welche zunächst auf eine fiktive heterogene Lerngruppe angewandt werden, jedoch im Nachgang die Analyse der eigenen Lerngruppe in Bezug auf die modular vorgestellten Inhalte zu unterschiedlichen Heterogenitätsdimensionen in den Fokus nimmt.  

    Gleichzeitig bietet der Kurs durch seine videografierten, wissenschaftlichen Fachvorträgen, welche an der Leuphana Universität Lüneburg von Prof. Dr. David Gerlach, Prof. Dr. Michael Legutke, Prof. Dr. Wolfgang Butzkamm, Dr. Anne Margaret Smith, und Ms. Philippa Way gehalten wurden, eine gezielte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen, (unterrichts-)relevanten Aspekten und Didaktiken zum professionellen Umgang mit einer heterogenen Schülerinnen- und Schülerschaft im handlungsorientierten Englischunterricht. Wissenschaftlich abgesicherte Unterstützungsmaterialien zum Inklusiven Fachunterricht, welche durch die  QUA-LiS NRW entwickelt und im Portal „Schulentwicklung NRW“ (www.schulentwicklung.nrw.de) hinterlegt wurden, weisen darüber hinaus Wege und Beispiele zu einer  gezielten, heterogenitätssensiblen Unterrichtsgestaltung auf.

    Die Fortbildung wurde in einem Theorie-Praxis Netzwerk bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Forschung, der Schulpraxis, der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der verschiedenen Phasen der Lehrkräfteausbildung konzipiert, entwickelt und erprobt. So wurde sichergestellt, dass die vorgestellten Inhalte und gewählten Vermittlungsmethoden den Bedürfnissen praktizierender Englischlehrkräfte aller Schulformen entsprechen und eine Berücksichtigung theoretischer und empirischer Erkenntnisse zum inklusiven Englischunterricht und der Lehrkraftprofessionalisierung einschließen.

    Um den Innovationscharakter der entwickelten Fortbildung Rechnung zu tragen, wurde die Pilotierung des Angebots mit quantitativen und qualitativen Methoden begleitend beforscht (vgl. Blume, C., Gerlach, D., Roters, B. & Schmidt, T. : Mindsets and reflection in teacher education for inclusive language classrooms. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, 32(1), 25–46., 2021). Erkenntnisse bzgl. der Entwicklung von subjektiven Theorien und inklusiven Englischlehrkompetenzen der Teilnehmenden werden bei der Gestaltung weiterer Maßnahmen angewendet. 

    Anmerkung zu den Nutzungsrechten von QualiTIES
    QualiTIES wird hier nun mit einer OER – Lizenz zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise können andere Professionalisierungsinstanzen von dem entwickelten Konzept und Materialien profitieren. Der hier gelebte Ansatz des Teilens kommt letztendlich Schülerinnen und Schülern zugute. Allerdings können aus datenschutzrechtlichen bzw. urheberrechtlichen Gründen einige Materialien sowie die Unterrichtsvideos nicht bereitgestellt werden. An den gegebenen Stellen im Kurs wird auf die Entfernung des Materials hingewiesen. 
    Bitte beachten Sie auch, dass die entwickelten Materialien nicht fortgeschrieben werden  und der Kurs nicht gewartet werden kann. Aus diesem Grund kann es möglicherweise dazu kommen, dass Verlinkungen oder Websites nicht mehr aufrufbar sind.
    Die Nutzung des Moodle – Kurses kann unter der Lizenz CC-BY-NC-SA erfolgen.

    Willkommen im Moodle-Kurs der Fortbildung QualiTIES - Qualifying Teachers for Innovative English Settings.


    Bevor Sie mit der Arbeit im Online-Modul beginnen, möchten wir Ihnen QualiTIES gerne in seinen Grundzügen vorstellen, das Konzept des Blended Learning und Elemente der Digitalen Bildung erläutern sowie Sie mit dem für diesen Kurs wichtigen Werkzeug H5P vertraut machen. Schauen Sie sich dazu zunächst bitte das Erklärvideo an:

     

     

    Und nehmen Sie sich danach einige Minuten Zeit und lesen Sie die Einführungstexte - sie bilden die Grundlage für diesen Kurs.

    • In diesem Blended Learning Kurs werden Sie verschiedene Module durchlaufen, in denen Sie sich mit den Herausforderungen und Chancen eines Englischunterrichts in (maximal) heterogenen Lerngruppen auseinandersetzen, die, unabhängig von der Schulform, an der Sie Englisch in der Sekundarstufe I unterrichten, ein täglicher Spagat sind.

      Wie kann es uns gelingen, Schülerinnen und Schüler in all ihrer Diversität für das Fach Englisch zu begeistern? Wie gestalten wir unseren Fremdsprachenunterricht “barrierefrei(er)” und “differenzsensibel(er)”, damit all unsere Schülerinnen und Schüler möglichst erfolgreich sein können?

      Ausgehend von authentischen Fallbeispielen wollen wir diese Fragen mit Ihnen nicht nur fachwissenschaftlich bearbeiten, sondern Ihnen Ideen für die Planung und Durchführung Ihres Englischunterrichts aufzeigen, die sowohl Ihre Wahrnehmung von Heterogenität schärfen, als auch Ihr Handlungsrepertoire im Umgang mit heterogenen Lerngruppen im Fach Englisch erweitern können.

    • In dieser Fortbildung befinden Sie sich, ggf. zum ersten Mal, in einer Blended Learning Lernumgebung. Blended Learning bezeichnet ein Lehr-/Lernsetting, in dem sich Online-Arbeitsphasen mit Treffen im Plenum abwechseln. Der Vorteil dieser Herangehensweise ist die Flexibilität, die hierdurch ermöglicht wird:

      • Sie können sich mit den Online-Inhalten zu von Ihnen präferierten Zeiten und an Ihren bevorzugten Orten beschäftigen.
      • Sie bestimmen, wie lange Sie sich mit bestimmten Inhalten auseinandersetzen wollen.
      • Sie können ggf. einzelne Elemente wiederholen, überspringen oder anhand von weiterführenden Materialien vertiefend bearbeiten - je nach Interesse und Vorwissen.


      Darüber hinaus ist mit E-Learning die Einbettung von interaktiven Elementen leichter zu realisieren: Sie können Videos schauen, in Foren kommentieren, Ihr Wissen konstruktivistisch aufbauen und selbst überprüfen, ohne Lernzwang oder Bewertung.

      Grundlegende digitale Kompetenzen sind eine Voraussetzung für diese Art der Fortbildung. Sie haben schon die Sandbox durchlaufen, die Sie mit den wichtigsten Funktionen von Moodle vertraut gemacht hat. Im Verlauf des Kurses werden Sie weitere Funktionen von Moodle kennenlernen und Anregungen für die Arbeit mit unterschiedlichen digitalen Werkzeugen erhalten. So finden Sie immer wieder kurze technische Erklärungen, die Ihnen die verwendeten digitalen Werkzeuge vorstellen. 

      Trotz der vielfältigen Vorteile von E-Learning stellen technische Probleme und Bedienungsfragen für viele Nutzerinnen und Nutzer eine Herausforderung dar. Falls Sie Probleme im Laufe dieses Kurses mit der Handhabung von Moodle oder H5P haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an die Moderatorinnen bzw. Moderatoren.

    • In QualiTIES wird an vielen Stellen das digitale Tool  H5P eingesetzt. H5P ist eine freie und quelloffene Software, die zum Beispiel auch in die Bildungsmediathek NRW integriert ist. Sie ermöglicht es, interaktive Elemente wie Multiple-Choice-Fragen, Lückentexte, Drag & Drop-Angebote etc. an ausgewählten Stellen z.B. in Webseiten oder Filmen einzubinden. 

      Die Liste der Aktivitäten ist lang und wird fortlaufend verlängert, denn H5P entwickelt sich im Sinne der Open Educational Resources kontinuierlich weiter. Im Verlauf dieses Kurses werden Sie verschiedene H5P-Aktivitäten kennenlernen, die sich auch für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern eignen. Viele dieser Aufgabenformate  sind miteinander kombinierbar.

      Die Bildungsmediathek hält eine detaillierte Anleitung bereit, wie Filme aus der Datenbank mit H5P zu interaktiven Videos umgebaut werden können.

    • Hier finden Sie exemplarische Planungsraster für Präsenzveranstaltungen. Im Original-Kurs von QualiTIES finden sich hier darüberhinaus weitere Unterlagen für Moderierende, die aus datenschutzrechtlichen Gründen in der OER-Version  nicht enthalten sind.


    • Hinweise zum Umgang mit der Online-Umgebung 

      Die folgenden zwei Videos werden Ihnen einige Hinweise dazu geben, wie Sie sich in diesem Online-Kurs zurecht finden. Außerdem helfen sie dabei, etwaige technische Probleme mit einigen Aktivitäten des Lernmanagementsystems Moodle zu vermeiden:

       

       
       


    • Kursweite Elemente 

      Im folgenden sehen Sie Aktivitäten, die modulübergreifend genutzt werden. Die beiden Foren können zur Kommunikation untereinander und mit den Moderatorinnen und Moderatoren genutzt werden. Das Glossar und das Wiki dienen als Informationsquelle und Materialpool.  Beide können im Verlauf des Kurses von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbstständig erweitert werden.


    • Hier schicken Moderatorinnen und Moderatoren Nachrichten an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses. Diese werden automatisch an die E-Mail-Adresse weitergeleitet, mit der Sie registriert sind.
    • In diesem Forum tauschen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander und mit dem Moderationsteam aus. Sie können einstellen, ob diese Nachrichten automatisch an die E-Mail-Adresse weitergeleitet werden, mit der Sie registriert sind.

    • Hier haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses Schreibrechte und können eigene Materialien in Form von PDFs, Worddokumenten oder beliebigen anderen Formaten bereitstellen.

    • Das Glossar dient als Nachschlagewerk für diesen Kurs. Viele Fachbegriffe, die in den einzelnen Modulen angesprochen werden, sind hier kurz definiert.

    • Nutzen Sie dieses Wiki zur Dokumentation und Bereitstellung von Unterrichtsmethoden und -materialien für sich und andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    • Kursinhalte - Überblick

      QualiTIES besteht aus insgesamt vier Modulen, die Sie sukzessive durchlaufen werden. Nutzen Sie die folgenden Links, um zu dem jeweiligen Modul zu gelangen, an dem Sie gerade arbeiten.

      Modul 1 - Understanding Heterogeneity
      Modul 1 - Understanding Heterogeneity
      Modul 2 - Von der Diversitätssensibilität zum kompetenzorientierten, differenzsensiblen Englischunterricht
      Modul 2 - Von der Diversitätssensibilität zum kompetenzorientierten, differenzsensiblen Englischunterricht
      Modul 3 - Task-Based Language Learning
      Modul 3 - Task-Based Language Learning
      Modul 4 - Transfer
      Modul 4 - Transfer
  • Im ersten Modul von QualiTIES - Qualifying Teachers for Innovative English Settings möchten wir Sie mit dem für diese Fortbildung wichtigen Begriff der Heterogenität im Englischunterricht und unserem Verständnis des Heterogenitätsbegriffs vertraut machen. Menschen sitzen auf einer Bank und betrachten Fotos von sehr unterschiedlichen Menschen.

    Wir verstehen Heterogenität in Anlehnung an den Referenzrahmen Schulqualität NRW (RSSQ NRW 2020, S. 28f.) in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u. a. behinderungsspezifischer Bedürfnisse im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.

    Heterogenität wird wertgeschätzt, indem die individuelle Potentialentwicklung und die Entwicklung von Gemeinschaften im Fokus stehen. Auf der Grundlage gemeinsam im Dialog entwickelter Werte werden Schulentwicklungsprozesse gestaltet, die gemeinschaftlich und partizipativ angelegt sind (vgl. Booth/Ainscow 2017). 

    Die Perspektive richtet sich einerseits auf Barrieren im System, die abgebaut werden sollen, da sie Lern- und Partizipationsmöglichkeiten be- oder verhindern, und andererseits auf Ressourcen, die Unterstützung bieten bzw. bieten könnten, bisher jedoch ungenutzt oder unerkannt geblieben sind und mobilisiert werden sollen. Ein komplexes Verständnis, in dem die Person und nicht die Behinderung, die Herkunft, die sexuelle Orientierung, das Geschlecht, ... im Zentrum stehen, kann nur durch eine gemeinsame, interdisziplinäre Sprache erreicht werden. Eine interdisziplinär angelegte und durchgeführte Lern- und Entwicklungsplanung ist in diesem Sinne Ausgangspunkt für die ressourcenorientierte Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens, die an den heterogenen Lernausgangslagen, Lernvoraussetzungen und Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet ist.

    Sie werden in der Auseinandersetzung mit einer Ihrer eigenen Klassen sowie mit unserer Modellklasse Ihre Vorstellungen und Konzepte von Heterogenität im Englischunterricht durchdenken, weiterentwickeln und im weiteren Verlauf der Fortbildung gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Strategien entwickeln, unterschiedlichste Heterogenitätsdimensionen in Ihrem Unterricht zu berücksichtigen.

    Ihre eigenen Erfahrungen und Ihr Wissen als praktizierende Lehrkraft spielen dabei ebenso eine Rolle wie Ihnen möglicherweise noch unbekannte Unterstützungsbedarfe, soziale oder auch emotionale Hintergründe eines Kindes und weitere Faktoren, die den Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft im Englischunterricht zur Herausforderung machen.

    • Die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Chancen unseres Englischunterrichts in heterogenen Lerngruppen ist der zentrale Inhalt in dieser Fortbildung. Zu Beginn möchten wie Sie deshalb bitten, sich eine ihrer Lerngruppen in Bezug auf deren Heterogenität näher anzuschauen. 

    • Nachdem Sie zunächst die Heterogenitätsdimensionen in Ihrer Lerngruppe herausgearbeitet haben, finden Sie nun die Chancen und Herausforderungen Ihrer aktuellen Unterrichtspraxis in dieser Lerngruppe heraus. Erklärende Hinweise zur eingesetzten SWOT-Analyse finden Sie auf der Webseite der QUA-LiS NRW.
    • Die fiktive Klasse 7c wird Sie durch diesen Kurs begleiten. Lernen Sie die für diesen Kurs relevanten Schülerinnen und Schüler hier kennen.

    • Laden Sie sich die Beschreibungen der Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c hier in tabellarischer Form als PDF herunter. Sie werden im weiteren Verlauf des Kurses darauf zurückgreifen.

    • Im Englischunterricht müssen Heterogenitätsdimensionen berücksichtigt werden. In seinem Vortrag zum Thema "Inclusive TEFL" erklärt Dr. David Gerlach den zugrundeliegenden Inklusionsbegriff und erläutert Elemente eines in diesem Sinne inklusiven Englischunterrichts. Das Video enthält interaktive Fragen und weiterführende Hinweise als H5P-Aktivität. 


    • Dr. Gerlach stellt in seinem Vortrag "Inclusive TEFL" Thesen auf, die Sie hier miteinander diskutieren können.

    • Zurück zum Anfang: Nachdem Sie sich nun schon etwas intensiver mit verschiedenen Aspekten von Heterogenität auseinandergesetzt haben - wie hat sich der Blick auf Ihre eigene Klasse verändert?

  • Mit den folgenden Materialien bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Moduls individuell zu vertiefen.

       

  • Im weiteren Verlauf dieser Fortbildung werden Sie immer wieder auf Videoausschnitte aus aufgezeichneten Unterrichtsstunden treffen. Voraussetzung für die Arbeit mit diesem Material ist eine Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen und eine Auseinandersetzung mit dem Ansatz der Unterrichtsvideographie in der Lehrerfortbildung.

       

    • An dieser Stelle werden in QualiTIES die Lehrerinnen vorgestellt, deren Unterricht gefilmt wurde. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können diese Videos hier nicht eingebunden werden.

      Vorstellung Frau P.

      Unterrichtseinheit: A trip to London | Gesamtschule | Klasse A

      Die Unterrichtseinheit basiert auf Planungen, die auf der Webseite der QUA-LiS NRW als Planungen für eine Gymnasialklasse ausgewiesen wurden. Material und Planungen wurden von der Lehrerinnen entsprechend für ihre Lerngruppe an einer Gesamtschule adaptiert. 

      Vorstellung Frau L.

      Unterrichtseinheit: A trip to London | Gesamtschule | Klasse B

      Die Unterrichtseinheit basiert auf Planungen, die auf der Webseite der QUA-LiS NRW als Planungen für eine Gymnasialklasse ausgewiesen wurden. Material und Planungen wurden von der Lehrerinnen entsprechend für ihre Lerngruppe an einer Gesamtschule adaptiert. 

      Vorstellung Frau B.

      Unterrichtseinheit: Your dream job | Gymnasium

      Die Unterrichtseinheit basiert auf Planungen, die auf der Webseite der QUA-LiS NRW als Planungen für eine Gymnasialklasse ausgewiesen wurden. Material und Planungen wurden von der Lehrerinnen entsprechend für ihre Lerngruppe an einer Gesamtschule adaptiert. 


  • Hören Sie sich zu Beginn dieses Moduls eine Diskussion aus einer Gruppenarbeitsphase unserer Klasse 7c an. Vergegenwärtigen Sie sich danach, welche individuellen und gruppenspezifischen Faktoren diese Unterrichtsphase beeinflussen.

    Anschließend entscheiden Sie sich für drei aus sechs Minimodulen zu unterschiedlichen Implikationen von Heterogenität im Englischunterricht:

    • "Acceptance, please!" Gendersensibler Englischunterricht
    • "Reed dat pliehs!" LRS und Co im Englischunterricht
    • "Attention, please!" Förderung von Aufmerksamkeit im Englischunterricht
    • "L1, 2, 3, please!" Soziokulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit im Englischunterricht
    • "English, please!" Nutzung der Zielsprache im Englischunterricht
    • "With help, please!" Sonderpädagogische Förderschwerpunkte im Englischunterricht

    Jedes der sechs Minimodule bietet Ihnen:

    • Einführung in die Thematik
    • Einblick in die Perspektiven von Schülerinnen und Schülern
    • Aktuelle fachdidaktische Grundlagen 
    • Hinweise zur Umsetzung der genannten diversitätssensiblen Prinzipien
    • Reflektionsaufgaben für die eigene Praxis

       

    • In einer Gruppenarbeit sollen die Schülerinnen und Schüler der 7c in einem Rollenspiel den Weg zu einem Restaurant erfragen und dort ein Essen bestellen. Dabei gibt es vier Rollen und jede Menge Herausforderungen. 
    • Multiple Dimensionen des heterogenen Englischunterrichts

      Entscheiden Sie sich für drei der folgenden Minimodule, mit deren Themenstellung Sie sich intensiver auseinandersetzen möchten.
      "L1, 2, 3, please!" Soziokulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit im Englischunterricht
      "L1, 2, 3, please!" Soziokulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit im Englischunterricht
      "English, please!" Nutzung der Zielsprache im Englischunterricht
      "English, please!" Nutzung der Zielsprache im Englischunterricht
      "With help, please!" Sonderpädagogische Förderschwerpunkte im Englischunterricht
      "With help, please!" Sonderpädagogische Förderschwerpunkte im Englischunterricht
      "Acceptance, please!" Gendersensibler Englischunterricht
      "Acceptance, please!" Gendersensibler Englischunterricht
      "Reed dat pliehs!" LRS und Co im Englischunterricht
      "Reed dat pliehs!" LRS und Co im Englischunterricht
      "Attention, please!" Förderung von Aufmerksamkeit im Englischunterricht
      "Attention, please!" Förderung von Aufmerksamkeit im Englischunterricht
  • In diesem Minimodul geht es um unterschiedliche Aspekte des gendersensiblen Englischunterrichts. In der Sekundarstufe I findet die Identitätsentwicklung in der Auseinandersetzung mit Fragen der Sexualität und Geschlechterrollen statt. Diese Thematiken können im Englischunterricht nicht ausgeklammert werden, da sie sowohl sprachlich als auch inhaltlich  präsent sind. In diesem Modul wird v.a. die Nutzung von gendersensibler Sprache fokussiert, da diese sowohl inhaltliche als auch emotional relevante Aspekte des Unterrichts beeinflusst.

       

    • Eine Schülerin beschwert sich in einem Online-Forum über das fehlende Verständnis ihrer Lehrerin. Welches Problem liegt hier vor?

    • Erfahren Sie, wofür die einzelnen Buchstaben und Zeichen in LGBTQIA+* stehen.

    • Sehen Sie Ausschnitte aus einem Vortrag von Ms. Philippa Way, der 2018 an der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema "gendersensibler Englischunterricht" gehalten wurde. Ms. Way, britische Lehrkraft, arbeitet zunächst den theoretischen Hintergrund des Themas auf, bevor sie Ansätze für den fremdsprachlichen Unterricht beschreibt. 

    • Folgende Begriffe könnten Ihnen darüber hinaus im Zuge der Diskussion um Genderfragen begegnen.

    • Wie äußern sich Schülerinnen und Schüler zur Frage von LGBTQIA+*-Themen im Englischunterricht? 

    • Möchten Sie die Äußerungen der Schülerinnen und Schüler aus der Interviewstudie kommentieren oder haben Sie bereits eigene Erfahrungen mit LGBTQIA+* in Ihrem Unterricht gemacht, die Sie diskutieren möchten?

    • In diesem Vortragsausschnitt gibt Ms. Way konkrete Hinweise dazu, wie Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht gendersensibel agieren können. 

    • Überlegen Sie, welche Relevanz die vorgestellten Aspekte für Ihren Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die Schwierigkeiten im Lesen oder in der Rechtschreibung zeigen, haben. 


    • For further reading:

    • Mit den folgenden Materialien bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Minimoduls individuell zu vertiefen. 
  • In diesem Minimodul sind die Herausforderungen der englischen Sprache im Bereich des Lesens und des Schreibens im Fokus. Hier denkt man zunächst insbesondere an Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten oder vermuteten Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS). Aber auch für viele Schülerinnen und Schüler, die im muttersprachlichen Unterricht keine besonderen Defizite aufweisen, stellt das Erlernen der englischen Sprache aufgrund der Orthographie und der Phonologie eine Herausforderung dar. Die in diesem Modul vorgestellten Informationen zielen auf eine Förderung aller Schülerinnen und Schüler in diesen Kompetenzbereichen ab. Sie beruhen auf aktuellen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kenntnissen.   

    Im Folgenden setzen Sie sich zunächst mit typischen Fehlerquellen in schriftlichen Texten von Schülerinnen und Schülern auseinander. Anschließend sehen Sie einen kurzen Film, in dem eine muttersprachliche Schülerin ihre Schwierigkeiten in diesem Bereich beschreibt. Eine Simulation ermöglicht es Ihnen, selbst zu erleben, wie es sein könnte, mit LRS sinnentnehmend zu lesen. Im weiteren Verlauf wird es darum gehen, typische Merkmale zu erkennen und Strategien zur Förderung herauszuarbeiten.

       

    • Die folgende Übung versucht zu simulieren, wie Lernende mit LRS einen Lesetext wahrnehmen. Der Text wurde so bearbeitet, dass Laute und Buchstaben systematisch ausgetauscht wurden. Dies repräsentiert nur einen Bruchteil der Schwierigkeiten, die Lernende mit LRS durchgängig begleiten. Trotz hoher mündlicher Sprachkompetenz in der Erstsprache und der Fremdsprache kann das sinnentnehmende Lesen eine enorme Herausforderung darstellen und sehr frustrierend sein. Diese Erfahrung ist für Sie in dieser Übung begrenzt auf diesen Text und diese Aufgabe. Menschen mit LRS begleiten diese Erfahrungen nicht nur im schulischen und beruflichen Umfeld, sondern beeinflussen viele Bereiche des täglichen Lebens. 
    • Schildern Sie im Forum Ihre Erfahrungen beim Lesen des Textes und bei der Bearbeitung der Aufgaben. Was schließen Sie daraus für den Umgang mit Ihren Lerngruppen?

    • Im Folgenden werden grundlegende Begriffe zu Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten erläutert.

    • Setzen Sie sich mit den aktuellen Vorgaben zum Umgang mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten in Nordrhein-Westfalen auseinander und lösen Sie danach ein kurzes Quiz.
    • Viele Schülerinnen und Schüler machen Fehler, die für das Schreiben in der Fremdsprache typisch sind. Der folgende Text einer Schülerin aus der neunten Klasse verdeutlicht exemplarisch die Kompetenzen und Herausforderungen des Schreibens im Englischen. 
    • Betrachten Sie das aktuelle Textbeispiel erneut – hier werden nun die einzelnen Fehler kategorisiert.
    • Bis jetzt wurden die Herausforderungen im Lesen und Schreiben des Englischen thematisiert. Es gibt aber auch Möglichkeiten, die Lese- und Rechtschreibkompetenzen der Lernenden zu fördern. Informieren Sie sich anhand des Ideenpools über diese Möglichkeiten. 
    • Bei der Erstellung von Arbeitsmaterial gibt es Strategien, die dabei helfen können, Materialien so aufzubereiten, dass Sie Schülerinnen und Schüler mit Lese-und Rechtschreibschwierigkeiten unterstützen können. Diese Strukturen und Merkmale vereinfachen die Lesbarkeit und das zielgerichtete Arbeiten.

    • For further reading:

    • Mit den folgenden Materialien bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Minimoduls individuell zu vertiefen. 
  • In diesem Minimodul geht es um Chancen und Grenzen der Aufmerksamkeitsförderung im Englischunterricht in heterogenen Lerngruppen.

    Sie werden Möglichkeiten des aufmerksamkeitsfördernden Unterrichtens kennenlernen, vor allem die Bedeutung einer klaren und eindeutigen Strukturierung des Lernumfelds und der Lernmaterialien sowie Potentiale der Rhythmisierung und Visualisierung im fremdsprachlichen Lernprozess.

       

    • Was sagen Fabian, Meryem und Benni aus unserer Modellklasse? Wie fühlt sich der Schulalltag aus Sicht eines Schülers oder einer Schülerin mit einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne an?
    • Als Erklärungsmuster für Konzentrationsbeeinträchtigung bzw. verminderte Aufmerksamkeit entsteht häufig der Eindruck, dass ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität vorliegt. Mit Blick auf verschiedene Erklärungsmodelle (entwicklungstheoretische, medizinische, psychodynamische, kognitionspsychologische und polit-ökonomische Modelle), können zusammenfassend folgende Ursachenfaktoren, die sich natürlich auch gegenseitig bedingen können, genannt werden:

      • traumatische Erlebnisse 
      • erhöhte Anforderungen an die Reizverarbeitung 
      • medizinisch diagnostizierte Störungen 
      • genetische Faktoren
      • Frustrationen aufgrund von Ausgrenzungserfahrungen, Etikettierungsprozessen und mangelnden Leistungsergebnissen 
      • Vorbilder in der Peergruppe 
      • Praktizieren einer bisher als erfolgreich erlebten und verfestigten Strategie 
      Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.brd.nrw.de/system/files/migrated_documents/Inklusion_Themenheft3_60a3fa1a1820c.pdf
    • Wie gut gelingt es Ihnen selbst, in dem folgenden Experiment, Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration zu bündeln?
    • Hier haben wir eine Kleinigkeit an der Übung der Wortsuche geändert. Wie ergeht es Ihnen dieses Mal?
    • Gehen Sie gedanklich bitte einmal die Schülerinnen und Schüler einer Ihrer Englisch-Gruppen durch und suchen Sie ein Beispiel eines eigenen Schülers oder einer eigenen Schülerin, der/die mit den Herausforderungen zu kämpfen hat, die oben beschrieben wurden.
    • Welche (zusätzlichen) Konsequenzen können Sie grundsätzlich für Ihre Unterrichtsgestaltung im Fach Englisch ziehen, um einen Schüler oder eine Schülerin, mit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten zu unterstützen? Das Video von Dr. Anne Margaret Smith liefert einige konkrete Anregungen dazu. 
    • Abschlussreflexion

    • For further reading:

  • In der Gruppenarbeit zu Beginn des Moduls hörten Sie Yousef, der seine Muttersprache Arabisch nutzt. In diesem Minimodul geht es um Lernende wie ihn, die vor ihrem Einstieg in den englischen Fremdsprachenunterricht bereits andere Sprachen erlernt haben, z.B. die, für die Deutsch bereits die erste Fremdsprache ist. Ihre Lernerfahrung wird sich von der eines Schülers oder einer Schülerin, der oder die mit Englisch seine bzw. ihre erste Fremdsprache erlernt, unterscheiden. Linguistische Unterschiede, z.B. ob es Parallelen in der Grammatik oder im Wortschatz der verschiedenen Sprachen gibt, werden sich auf den Sprachlernprozess des Schülers oder der Schülerin auswirken. Darüber hinaus bringen Lernende, die eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen, häufig zusätzliche kulturelle Erfahrungen mit, die eine Perspektiverweiterung für den Englischunterricht bedeuten können.

    Sie werden in diesem Minimodul zunächst Ausschnitte aus Schülerinterviews sehen, in denen diese sich zur kulturellen Vielfalt in ihrer Klasse äußern. Anschließend lesen Sie einen Text zur Didaktik der Mehrsprachigkeit und setzen sich mit Hilfe eines Fragebogens mit ihrer eigenen Sprachlernbiografie auseinander, die eine gänzlich andere als die Ihrer Schülerinnen und Schüler sein kann. Ihnen werden dann verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, mit denen Sie die soziokulturelle Vielfalt und die Mehrsprachigkeit der Lernenden aufgreifen können. Sie sind abschließend eingeladen, aus dieser Sammlung Methoden für eine bestimmte Lernsequenz auszuwählen.

       

    • Erfahren Sie, wie Schülerinnen und Schüler den Stellenwert von soziokultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit im Englischunterricht wahrnehmen und bewerten. 
    • Nachdem Sie sich auf einer theoretischen Ebene mit Mehrsprachigkeit auseinandergesetzt haben, möchten wir Sie nun einladen, über Ihre eigene Sprachbiografie nachzudenken, die sich von der Ihrer Schülerinnen und Schüler unterscheiden kann. Füllen Sie dazu den folgenden Fragebogen aus.
    • Prof. Dr. Dieter Wolff stellt im folgenden Text, den Sie auf der Internetseite schulentwicklung.nrw in voller Länge lesen können, grundlegende Gedanken zu einer Didaktik der Mehrsprachigkeit vor. Ergänzen Sie die unter dem Text stehende Kurzzusammenfassung dieser Gedanken durch zentrale Begriffe aus Wolffs Ausführungen. 
    • Erfahren Sie mehr über Möglichkeiten, plurilinguale Schülerinnen und Schüler in Ihrem Englischunterricht zu fördern.
    • Bevor Sie in der nächsten Aufgabe ein Unterrichtsbeispiel für den Umgang mit soziokultureller Vielfalt kennenlernen, erfahren Sie anhand ihrer jeweiligen Sprachprofile mehr über einige Schülerinnen und Schüler, die Sie dort sehen werden.
    • Innerhalb der Unterrichtssequenz ‘Dream Jobs’ stellen die Schülerinnen und Schüler vor, welche Berufe ihre Eltern und Großeltern erlernt und / oder ausgeübt haben. Schauen Sie das Video und überlegen Sie, welche Bausteine des plurilingualen Lernens hier Anwendung finden konnten. 
    • Skizzieren Sie erste Ideen für eine Ihrer zukünftigen Unterrichtsreihen, in der Sie die Plurilingualität und / oder den multikulturellen Hintergrund Ihrer Schülerinnen und Schüler besonders in den Blick nehmen möchten.

    • For further reading:

  • Wie kann es uns gelingen, unsere Lernerinnen und Lerner für eine möglichst selbstverständliche Verwendung der Zielsprache im Englischunterricht zu motivieren? Was ist mit funktionaler Einsprachigkeit gemeint? Welche Strategien der funktionalen Einsprachigkeit können in maximal heterogenen Gruppen zielführend zum Einsatz kommen?
    Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Minimodul „English, please“. Ausgehend von der Tonaufnahme eines fiktiven Gruppenarbeitssettings geht es zunächst in die Begriffsklärung der „funktionalen Einsprachigkeit“. Sie sehen dann einen Ausschnitt aus einem Vortrag von Prof. Butzkamm zum „mother tongue mirroring“ und erhalten die Gelegenheit, weitere Techniken zur Steuerung der funktionalen Einsprachigkeit für Ihren eigenen Unterricht zu prüfen.

       

    • Beobachten Sie Schülerinnen und Schüler der Klasse von Frau B. in einer Gruppenarbeitsphase - warum nutzen die Schülerinnen und Schüler nicht konsequent die Zielsprache? 

    • An dieser Stelle wird der Begriff der "aufgeklärten Einsprachigkeit" erläutert und dargestellt, welches Verständnis für die Verwendung der Zielsprache im Englischunterricht damit einhergeht.
    • Prof. Dr. Wolfgang Butzkamm stellt in seinem an der Leuphana Universität Lüneburg gehaltenen Vortrag das sogenannte Mother Tongue Mirroring als eine Methode zur Stärkung der zielsprachlichen Nutzung im Unterricht vor. Machen Sie sich hier mit seinen Ideen vertraut, bevor Sie sich in den weiteren Aufgaben dazu positionieren. 

    • Überlegen Sie, wie hoch der Anteil der Zielsprache in Ihrem Unterricht ist und an welchen Stellen Sie die Muttersprache einsetzen.

    • Erfahren Sie mehr über Techniken, die die Einsprachigkeit im Englischunterricht fördern können. 


    • For further reading:

    • Mit den folgenden Materialien bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Minimoduls individuell zu vertiefen. 
  • In diesem Minimodul geht es um die individuelle Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Englischunterricht.

    Nach einem kurzen Impulsvortrag zum Thema erhalten Sie zunächst einen Überblick über die Förderschwerpunkte in der sonderpädagogischen Förderung.

    Was bedeutet es für meinen Englischunterricht, wenn ich beispielsweise einen Schüler oder eine Schülerin mit dem Förderschwerpunkt ES (emotionale und soziale Entwicklung) in meiner Lerngruppe habe? Welche unterrichtlichen Maßnahmen kann ich in meinem Englischunterricht treffen, um meinen Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarfen das Lernen einer Fremdsprache zu erleichtern? Wir stellen Ihnen für jeden einzelnen Förderschwerpunkt Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung des Lernens vor.

    Im Folgenden werden dann die Chancen der Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams in der Schule thematisiert. Machen Sie den Selbsttest und entdecken Sie Ihr eigenes Persönlichkeitsprofil in der multiprofessionellen Zusammenarbeit. Welchen Stellenwert haben „Diagnose und Didaktik“, „innerschulische Kooperation“ und außerschulisches „Networking“ für Sie persönlich?

    Prüfen Sie abschließend konkretes Unterrichtsmaterial auf seine Barrierefreiheit für eine maximal heterogene Schülerschaft und übertragen Sie das Gelernte auf Ihr eigenes Handeln im differenzsensiblen Englischunterricht.

       

    • Sehen Sie sich den Impulsvortrag „Teaching EFL to Learner with Special Needs“ von Margrit Plattner an. 
    • Erfahren Sie mehr über die einzelnen Förderschwerpunkte und ihre Auswirkungen auf schulisches und insbesondere auf fremdsprachliches Lernen. Hier lernen Sie konkrete unterrichtliche Maßnahmen zur individuellen Förderung und Forderung von Schülerinnen und Schülern im Kontext inklusiver Prozesse im Englischunterricht kennen.
    • Modifizieren Sie anhand eines Beispiel-ABs eines der ABs aus Frau P.s Unterricht für eines der Kinder unserer Klasse 7c mit Unterstützungsbedarf oder LRS.
    • Formulieren Sie auf der Grundlage der Erkenntnisse aus dem Minimodul „With help, please“ konkrete Fördermaßnahmen für einen Schüler oder eine Schülerin aus Ihrer eigenen Lerngruppe in Ihrem Englischunterricht.
    • Wie können wir die materiale Steuerung in unserem Englischunterricht möglichst „barrierefrei“ und differenzsensibel gestalten? Erproben Sie hier Möglichkeiten der Vereinfachung im Layout und in der Gestaltung am Beispiel von „Speech Bubble-Cards“ für ein Unterrichtssetting im „Milling around“. 
    • Lernen Sie verschiedene Formen der Zusammenarbeit im MPT kennen.
    • Testen Sie sich selbst und finden Sie heraus, womit Sie Ihr multiprofessionelles Team (MPT) bereichern!
    • Hier finden Sie die detaillierten Beschreibungen der Persönlichkeitsprofile aus dem "Personality Quiz" zum MPT.

    • Überlegen Sie, in welchen Einsatz von Personen des MPT in Ihrem Englischunterricht Sie sich als hilfreich vorstellen könnten.


    • For further reading:

    • Mit den folgenden Materialien bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Minimoduls individuell zu vertiefen. 
  • Im dritten Modul von QualiTIES - Qualifying Teachers for Innovative English Settings möchten wir Sie mit den Prinzipien des Task-Based Language Learning vertraut machen. Task-based Language Learning (TBLL) ist ein Ansatz, der sich aufgrund seiner Grundprinzipien für die Planung und Durchführung von kompetenzorientiertem Englischunterricht in heterogenen Settings besonders gut eignet. Durch theoretische und pragmatische Erweiterungen des Modells, die im Rahmen von jüngeren Arbeiten entstanden sind, werden die Chancen für die produktive Nutzung des Ansatzes im inklusiven und heterogenen Englischunterricht konkreter berücksichtigt.   

    Wie Sie im Modul selbst erfahren werden, gibt es viele verschiedene Modelle von TBLL. Obwohl diese theoretische Vielfalt überraschen mag, eröffnen die verschiedenen Konzeptionalisierungen die Möglichkeit, den Ansatz für unterschiedliche Schulformen, Schulstufen, und Schülerschaften situationsgerecht anzupassen. In diesem Modul werden Sie zunächst die Gelegenheit haben, eine gefilmte Sequenz des Unterrichtsvorhabens "A trip to London" zu betrachten.

    Anschließend beschäftigen Sie sich mit den Prinzipien von TBLL und den damit verbundenen Chancen für ein heterogenes Lernsetting, bevor es um mögliche Herausforderungen für einzelne Schülerinnen und Schüler in der situierten Umsetzung dieses Unterrichtsmodells in Ihrem Klassenzimmer gehen wird. Zum Schluss werden Sie in die eigene Unterrichtsplanung anhand des TBLL-Models einsteigen.

       

    • Hier sehen Sie die Eröffnungssequenz in der Klasse von Frau P. Der advance organizer ermöglicht es ihr, die Ziele und Aufgaben der Lernaufgabe zu verdeutlichen und ist eine wesentliche Maßnahme zur Strukturierung und zum Scaffolding. Anhand der Sequenz bekommen Sie einen ersten Einblick in TBLL. 

    • Informieren Sie sich über das Unterrichtsvorhaben "A trip to London" anhand des originalen advance organizers aus dem gefilmten Unterricht. Hierdurch wird deutlich, wie die TBLL-Einheit aufgebaut ist. 

    • Identifizieren Sie anhand von Elementen aus dem advance organizer, welche fachdidaktischen Prinzipien TBLL umzusetzen hilft. 

    • Lesen Sie einen kurzen Grundlagentext zu Task Based Language Learning (TBLL) und fassen Sie den Text danach interaktiv zusammen.

    • Welche Chancen und welche Herausforderungen bietet TBLL Ihrer Meinung nach für den Englischunterricht in heterogenen Klassen?

    • Machen Sie sich mit dem Konzept des Lernaufgabenplanungsmodells und des backward planning von Englischunterricht vertraut.

    • Die gefilmten Unterrichtsstunden dieses Kurses stammen aus Unterrichtssequenzen, die nach dem LAP-Modell geplant wurden. Hier werden die Zusammenhänge zwischen dem Modell und der konkreten Planung aufgezeigt. 

    • Prof.Dr. Legutke erklärt in seinem Vortrag sehr anschaulich die beiden Begriffe Übung und situative Aufgabe.
    • Das LAP-Modell unterscheidet situative Aufgaben und Übungen. Können Sie die beiden Formate voneinander unterscheiden?

      Falls Sie sich in diesem Bereich bereits sicher fühlen überspringen Sie diese Aufgabe.


    • TBLL kann für die verschiedenen Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedliche Herausforderungen und Chancen mit sich bringen. Schauen Sie sich erst an, welche Probleme und Potenziale TBLL für einen Schüler in der 7c bedeuten könnte. Anschließend reflektieren Sie, wie eine ähnliche Analyse der Herausforderungen und Chancen von TBLL für eine Schülerin bzw. einen Schüler Ihrer eigenen Klasse aussehen könnte. 

    • Wir haben auch die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler aus unseren Unterrichtsstunden gefragt, welche Chancen und Herausforderungen der TBLL-Ansatz für sie bietet. Hier können Sie hören und sehen, was sie geantwortet haben. Anschließend sehen Sie Unterrichtssequenzen, die diese positiven und negativen Möglichkeiten darstellen. Dazu haben Sie die Möglichkeit, für sich selbst einzuschätzen, wie Sie diese Strategien einschätzen und Ihre eigenen Gedanken dazu zu formulieren. 

    • Bitte bringen Sie diese Materialien mit in die nächste Präsenzphase.

  • Wenn Sie einzelne Aspekte von TBLL für sich noch genauer beleuchten möchten, finden Sie hier empfohlene Materialien unterschiedlicher Art.

       


  • In diesem Modul haben Sie die Gelegenheit, eine Unterrichtseinheit auf Basis der vorher erarbeiteten Konzepte zu entwerfen. So soll die theoretische Auseinandersetzung mit Heterogenität und Inklusion durch die Entwicklung einer Einheit entlang der Prinzipien von TBLL Ihnen die konkrete Umsetzung ermöglichen. 

    Damit Sie eine Einheit entwickeln können, die Ihrem Kontext angepasst ist, werden in diesem Modul weniger interaktive Aufgaben angeboten. Stattdessen wird Ihnen Scaffolding geboten, damit Sie erfolgreich die Konzepte der vorherigen Module in Ihrem Unterricht umsetzen können. 

       

    • An dieser Stelle haben Sie Gelegenheit, Ihren eigenen Unterricht zu planen. Dabei wird Sie ein Scaffolding Tool unterstützen, in dem Fragen zu den unterschiedlichen Elementen einer Lerneinheit gestellt werden, welche Sie entlang des Lernaufgabenplanungsmodells führt. 

      Diesen Entwurf können Sie in Moodle hochladen, wo es dann für die Moderatorinnen und Moderatoren sichtbar sein wird (aber nicht für andere Teilnehmerinnen oder Teilnehmer). Sie können den Entwurf auch exportieren, lokal speichern, ausdrucken und zur nächsten Präsenzsitzung mitbringen. 

      Wenn Sie mit einer Kollegin bzw. mit einem Kollegen zusammen arbeiten, brauchen Sie das Dokument natürlich nur einmal auszufüllen. 


  • Sie haben QualiTIES erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch.